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Stützmauer aus Spinn-/ gedrehtem Netz
Wenn wir von Wasserläufen durchflossene, steile Gartenseite anstützen möchten, oder wir möchten Stützmauer mit größerer Ebeneunterschiede ohne Betonarbeit ausbilden, dann die sogenannte Spinngabion-Stützmauer kann die Lösung sein. Die Gabionen sind auf der Baustelle befüllte Stahldrahtkonstruktionen, die mit ihrer Masse die Stabilität der steilen Böschung versichern. Die trocken baufähigen Konstruktionen, also die ohne Baumörtel einfach aufeinander gelegten Steine sind die älteste Bauwerke der Menschheit. Mehr als 100 Jahre früher hat man schon Steine ins Metallnetz eingefüllt.

Die Gabionkonstruktionen können unter allen Umständen schnell und wirtschaftlich ausgeführt werden. Diese sind besonders einsatzfähig für Stabilisation von Böschungen in den Bergen oder, wo der Bodenbedingungen nicht optimal sind. Die Gabionstützmauern sind elastisch aber die Bodenbewegungen können keine Belastungsfähigkeitsverlust in den schon gebauten Stützmauerkonstruktionen verursachen. Deswegen sind sie besser als die Betonstützmauern, die bei einer Bodenbewegung Risse, Brüche haben. Endlich wird die Betonmauer total kaputt gehen.

Also die aus Gabionkonstruktion hergestellten Stützmauern sind Alternativen der Betonstützmauern. Örtliche Steine, eventuell zerbrochene Betonteile können auch als Füllung benutzt werden. Nur zwei Voraussetzungen müssen erfüllt werden: die Fraktion der Füllung muss größer sein als die Löcher des Systems und sie muss frostsicher sein.

Bei Anstützungen von steilen Böschungen müssen nicht nur bautechnische sondern ästethische und umweltbedingte Wünschen erfüllt werden. Auf den Gabionstützmauern können die Pflanzen in einigen Jahren festgesetzt sein. Aber man kann geplant die Mauer mit verschiedenen Planzenarten dekorieren. Also die Benutzung dieser Variante statt anderen, kann viel vorteilhafter sein.

Für die Gabionkonstruktion ist eine große Wasserdurchlässigkeit Charakteristisch, deshalb ist es unnötig ein Dränsystem zu bauen, was eigentich bei einer Betonmauer sehr wichtig ist. Auf die Flächen, die mit dem Boden in Kontakt sind, muss man ein sehr wasserdurlässiges Geotextil legen, so die Fugen zwischen den Steinen werden nicht vestopft. Die Kosten der Gabion-Stützmauer sind 25% weniger als die Kosten einer Betonstützmauer.
Die Steinkörbe (Gabionen) sind aus stark verzinktem Stahldraht, mit zweimal gedrehter Netztechnologie hergestellte, in verschiedenen Größen bestellbare Quader. Der Durchmesser des Drahtes ist im Allgemeinen 2,7 mm (Illustration 1.). Die Steinkörbe (Gabionen) sind im Allgemeinen 1x1m oder 1,0x0,5m große, quadratquerschnittliche Quader, mit oder ohne Abteilnetz (pro m). Sie können als Gewichtstützmauer, Böschungschutz, Flußbauwerk oder Lärmschutzwand benutzt werden.
Technische Eigenschaften:
Material des Stahlnetzes: Drahtfestigkeit: 372-540 N/mm2 (Stahldraht), nach EN 10218-2 und BS1052/80. Fast korrespondiert mit dem Material kennzeichnet nach MSz EN 10025: 1998 als S 235 J 2 G 3 Stahlmaterial.
Zinkbekleidung: 260 g/m2 (BS 443:1982)
Die Netzprodukte werden auch mit Zinkschutz und PVC-Schutz hergestellt.
Gitter-draht)
D=80 x 100mm
d=2,7; 3,0mm
Gabionkörbe
L=1,5; 2,0; 3,0; 4,0m ± 3%
B=1m ± 5%
H=0,5; 1m ± 5%
(Illustration 2.)
Alle Varienten sind aus zweimal gedrehten, in hexagonalen Maschen geformtem Stahldrahtnetz hergestellt. Die Mehrheit der Gabionen ist mit (oder ohne) inneren Abteilnetzen (Diaphragmen) bestellbar. Die Wände der Gabionkörbe (oder Matte) werden mit Durchbinderdrähten verbunden. Die Gabionkörbe werden auf Kammern geteilt - im Allgemeinen durch ein Diaphragma /m. Der bei der Herstellung der Boxen verwendeter Draht besteht aus einem dick verzinktem Mildstahlmaterial. Das Netz hat eine Alveolarkonstruktion, in der die Öffnungen D=80x100mm breit sind. Der Durchmesser der Drähte ist d=2,7mm. Der Zerfall (nach Beschädigung oder Schneiden) der Drähte wird durch die doppelgedrehte Maschen preventiert. So werden nur die direkt "Nachbarfelder" zerfallen. Die Verbindung der Elemente wird durch Heftdrähte oder mit Steckklemmen absolviert.
Verwendung:
  • Schutzkonstruktionen und Sicherungen im Tiefbau, im Wegbau, im Eisenbahnbau, im Wasserbau, im Gartenbau, im Grundbau (Illustration 3.)
  • Uferschutz, Erosionschutz
Eigenschaften/ Ziel der Verwendung:
  • Maximale Belastungsfähigkeit und Formveränderung
  • rfüllung der höchsten statischen Anforderungen
  • Wasserdurchlässig: kein hydrostatischer Druck
Der Zusammenbau der Steinkörbe
Die Steinkörbe kommen auf die Baustelle plattgelegt und in zusammengebundenen Packungen an. Nach der Öffnung der Pakete werden die Körbe einzelweise mit der Hand zusammnegebaut. Die zusammengebauten Körbe werden auf dem vorgefertigten Einbauplatz laut dem zur Verfügung stehenden Bauplan positioniert. Falls die Steine, die als Füllung benutzt werden, relativ klein und einheitlich groß und nicht kleiner als die Löcher des Netzes sind, wird die Füllung geschüttet. Die Füllsteine können entweder Schotter oder Flußsteine sein.
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(id: 266)
Aus Spinn-/gedrehtem Netz
Galerie - 1 Bild(er)
(Illustration 1.)
(Illustration 2.)
(Illustration 3.)